SpotmyEnergy übernimmt Messstellenbetrieb von Zählerhelden

Der wettbewerbliche Messstellenbetreiber SpotmyEnergy übernimmt den Messstellenbetrieb von Zählerhelden. Mit der Übernahme von rund 3000 intelligenten Messsystemen baut das Unternehmen damit seine Marktposition weiter aus. Die Gesellschafter von Zählerhelden, ABM-Mess Service und BSH, konzentrieren sich künftig stärker auf ihre jeweiligen Kerngeschäfte.
Quadra energy migriert Energiedaten- und Portfoliomanagement in KistersCloud

Die Quadra Energy GmbH hat ihre Kisters-Lösungen für Energiedaten- und Portfoliomanagement erfolgreich in die KistersCloud überführt. Der Wechsel von einer bestehenden On-Premise-Umgebung in ein skalierbares Software-as-a-Service-Modell erfolgte innerhalb weniger Stunden und bei minimaler Unterbrechung der operativen Prozesse.
Wie sich die Eigenkapitallücke kommunaler Energieversorger schließen lässt

Eine Studie von Dezernat Zukunft, Stiftung Klimaneutralität und Agora Energiewende zeigt, wie die Eigenkapitallücke kommunaler Energieversorger beim Ausbau von Strom- und Wärmenetzen durch ein Zusammenspiel der föderalen Ebenen geschlossen werden kann. Die Vorschläge sind rechtlich in allen Ländern und Kommunen realisierbar, als Pilotprojekte bereits im Einsatz und ohne zusätzliche Belastung kommunaler Haushalte umsetzbar.
Voltaris nimmt neue digitale Prüfanlage in Merzig in Betrieb

Die Voltaris GmbH hat ihre Prüfkapazitäten für moderne Messeinrichtungen und Basiszähler ausgebaut. Am Standort Merzig wurde eine neue digitale Zählerprüfanlage mit 20 zusätzlichen Prüfplätzen in Betrieb genommen. Damit stehen an den beiden Voltaris-Standorten Maxdorf und Merzig insgesamt 55 Prüfplätze für moderne Messeinrichtungen und Basiszähler zur Verfügung.
Projekt SUREVIVE: Westnetz testet Großbatteriespeicher zur Netzstabilisierung

Der Verteilnetzbetreiber Westnetz hat in Föhren bei Trier im Rahmen des Forschungs- und Pilotprojekts SUREVIVE gezeigt, wie ein Großbatteriespeicher gesteuert werden kann, um Engpässe im Netz zu vermeiden. In dem Projekt wird erprobt, wie der Speicher das Stromsystem stabilisieren kann, um Frequenz und Spannung auch bei Schwankungen konstant zu halten.
Datacenter DMO für kommunale und kritische Infrastrukturen in Betrieb

Das Datacenter Münster Osnabrück (DMO) hat am 15. April 2026 seinen Betrieb am Flughafen Münster/Osnabrück aufgenommen. Nach einem Jahr Bauzeit wurde damit die erste Baustufe mit 1 MW Leistung und einem Investitionsvolumen von knapp 10 Mio. € umgesetzt. Das Rechenzentrum erfüllt höchste Sicherheitsstandards und setzt auf ein nachhaltiges Energiekonzept mit Eigenstromerzeugung aus Photovoltaik.
Kontinuierliche Überwachung von Windenergieanlagen mit BLADEcontrol

Weidmüller bietet ein umfangreiches Portfolio für die Betriebssicherheit von Windenergieanlagen. Neben dem Detektionssystem für Bolzenbrüche BOLTcontrol sowie den TwinCap-Sensoren gehört dazu das Zustandsüberwachungssystem BLADEcontrol. Zum Einsatz kommt die Lösung zum Beispiel bei einem Onshore-Windpark von EDF Power Solutions.
Kurative Entlastungsmaßnahmen in Höchst- und Hochspannungsnetzen

Unter der Konsortialführung der PSI Software SE wurde das Forschungsprojekt PROGRESS nach vier Jahren abgeschlossen. Gemeinsam mit sechs Verbundpartnern aus Industrie und Wissenschaft wurden Verfahren zur kurativen Systemführung untersucht, um eine höhere Auslastung der Bestandsnetze zu ermöglichen.
Heartbeat AI jetzt auch für Energieversorger, Hersteller und Installateure

Die Heartbeat AI GmbH, eine Tochtergesellschaft von 1KOMMA5°, steigt in das Drittgeschäft ein und öffnet seine Optimierungssoftware Heartbeat AI für Energieversorger, Hersteller von Energiesystemen und Installateure. Bislang richtete sich das System vor allem an Endkunden.
Hamburger Energienetze errichten Tunnel für Wasserstoff-Industrie-Netz

Das Wasserstoff-Industrie-Netz HH-WIN soll 2027 den Leichtmetall-Produktionsstandort Altenwerder und den Luftfahrt-Standort Finkenwerder mit Wasserstoff versorgen. Dafür muss die Wasserstoffleitung in Altenwerder mehrere Gleise der zentralen Hafenbahn-Hauptachse queren. Damit der Leitungsbau ohne Betriebsunterbrechung für den Güterverkehr gelingt, errichten die Hamburger Energienetze jetzt einen Tunnel in rund zwölf Metern Tiefe.